Zusammenfassung

Die Kultur wird mit den drei Aspekten Menschen, Ethik und Kommunikation beleuchtet. Kommunikation dient zum Stillen der psychologischen Stimulus- und Strokehunger. Diese Hungerarten werden an Beispielen erläutert. Die SCRUM-Ethik, der Upstalsboomer Weg und Management-by-Ansätze fließen mit ein, um die Veränderung in der Einstellung zur Kultur plastischer und praxisnah erfahrbar zu machen.

Ethik

„Ein Beispiel zu geben ist nicht die wichtigste Art, wie man andere beeinflusst. Es ist die einzige.“
(Albert Schweitzer, Nobelpreisträger)

Wie ausschlaggebend die Unterschiede in der Kultur sein können, zeigen z.B. die rückabgewickelten Fusionen und Kooperationen der Daimler AG mit der Chrysler Group, Mitsubishi Motors oder der Hyundai Motor Company. […]

Menschen

Beim Thema Kultur stehen Menschen im Vordergrund, da nur Menschen Kulturträger sind. Vielfach wird dieser Zusammenhang verwechselt oder nicht wahrgenommen. Für eine Excel-Tabelle ist es bspw. ziemlich gleichgültig, ob sie von jemandem erstellt und gepflegt wird, die SCRUM-Masterin oder Matriarchin ist. Nur weil es ein SCRUM-Board gibt, bedeutet dies nicht, dass die Teammitglieder sich selbst anfangen zu steuern. Ein SCRUM-Master, der dieses Board als Führungsdienstleistung für das sich selbst organisierende, autonome Team sieht, und dennoch im Übergang den erforderlichen Rahmen für das Team schafft, ist wichtiger als das ausgefeilteste Tool. Das Vorhandensein von Prozessanweisungen oder Führungsleitbildern sagt noch nichts, darüber aus, ob und wie diese gelebt werden. […]

Kommunikation

Kommunikation wird oft sehr technisch gesehen. Projektführungen kennen das anhand von Sender-Empfänger-Modellen aus den Projektmanagementschulungen. Kommunikation auf technischer Ebene, kann aber durchaus Ausdruck einer Kultur sein. Das Beispiel aus Ebene 2 zeigt, dass die menschliche Teilprojektleitung die Controllingdaten der menschlichen Projektleitung zur Verfügung stellen darf. Die direkte Kommunikation auf IT-Ebene für die Projektleitung aus einem anderen Geschäftsbereich wird jedoch unterbunden. In diesem Fall wird das Verhindern, der digitalen Kommunikation als störend empfunden. Bei E-Mails teilt sich das Bild, denn manche leiden förmlich unter dem Stimulus der täglichen E-Mail-Flut. E-Mails in CC sind oft ein Ausdruck von Rechtfertigungsdruck, Angst, Fingerpointing. […]

Psychologischer Stimulus- und Strokehunger

Ein psychologischer Hunger aus der systemischen Transaktionsanalyse beschreibt ein Grundbedürfnis wie in Ebene 2 skizziert. Als Projektführung und Linienführung habe ich Einfluss auf die Fragen und Stimuli, die ich damit setzte. Stimuli schafft hier gleich die Brücke zum psychologischen Stimulushunger, also den Sinnenreizen und der Ansprache. Mit der morgendlichen Begrüßung „Hallo Gerd, wie war es gestern nachmittag beim Kindergeburtstag deiner Tochter?“ erhält Gerd nicht nur einen Stimulus von der Projektführung oder Linienführung, sondern auch gleichzeitig Wertschätzung und Anerkennung. Wertschätzung und Anerkennung ist wichtig, denn sie entspringt dem psychologischen Strokehunger. […]

Management by Ansätze

In der Kommunikation wird auch der Führungsstil einer Projektführung oder Linienführung deutlich. Eine alt hergebrachte Sichtweise aus dem Machiavellismus ist „management by results“ oder das Ergebnis heiligt die Mittel. „Managment by objectives“ stammt aus den 1950ern und integrierte das SMART-Prinzip. Dieses Prinzip wird sehr unterschiedlich verstanden und ich weise sehr deutlich in meinen Projektmanagement- und Führungsseminaren darauf hin, das A für von beiden Parteien auf Augenhöhe akzeptiert, im Sinne von aktiv beeinflussbar, steht. SMART ist also eine Abkehr von anspruchsvoll, ambitioniert bis utopisch. „Management by commitment“ kam mit der SCRUM-Methode aus der agilen Welt auf. […]

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Contentletter zum Thema Führung und Führungssysteme

In den Slides findest Du die Zusammenfassungen und Kurzdarstellungen zu den verschiedenen Contentlettern, die Du einzeln bestellen kannst.

Agiles Führen

Führen und Managen wird häufig verwechselt. Managen richtet sich auf das Organisieren von Prozessen mit den dazugehörigen Aspekten Regeln, Kontrolle und Verhaltensanpassung. Führen ist auf Menschen ausgerichtet, die sich auf einem Weg befinden. Manche sprechen auch von Menschenführung, um dies von der Maschinenführung zu unterscheiden. Entsprechend des Titels wendet sich der Artikel an die verwandeten Begriffe agiles Führen, Führen auf Augenhöhe und dienende Führung / servant Leadership mit den Führungsaufgaben. Für die Umsetzung dieser Führungsaufgaben werden verschiedene Führungsinstrumente und Führungstechniken skizziert.

Führen auf Augenhöhe

Führen ist auf Menschen ausgerichtet, die sich auf ihrem Lebensweg befinden und somit ihrem eigenen, individuellen Entwicklungsprozess folgen. Führen auf Augenhöhe ist ein aktuell wieder verstärkt benutzter Begriff aus dem New-Work-Ansatz oder aus der Burnout-Präventionen. Führen auf Augenhöhe findet in gelingenden Beziehung statt. Führen auf Augenhöhe = Begegnen auf Augenhöhe.

Die gelingenden, sozialen Beziehungen sind im Sinne der WHO ein Aspekt der Gesundheit, insofern ist Führen auf Augenhöhe auch ein Aspekt von gesund Führen.

Die 10 wichtigsten Führungsaufgaben

Ausarbeitung der 10 wichtigsten Führungsaufgaben auf Basis einer Befragung mit rd. 50 Beteiligten. Das Ergebnis zeigt bei den Führungsaufgaben einen Fokus auf soziale, emotionale und systematische Kompetenzen. Der Wechsel von der Fachlichkeit in die organisatorische Führungsrollen wird deutlich.

Projektführung aus Sicht der Geschäftsführung

Eine pointierte Betrachtung des Zusammenspiels von Projektführung, Linienführung und Geschäftsführung im täglichen Geschäft, auf Basis meiner Erfahrungen im Projektmanagement aus 2 Jahrzehnten. Ich verwende hier das wertschätzende DU, getreu den Initiativen #gerneperdu oder #justduit. Letzten Endes handelt es sich um die Menschen in verschiedenen Führungssystemen, die sich für das Gelingen der täglichen und einmaligen Aufgaben im Unternehmen einsetzen. Der #Fokus liegt auf einmaligen Aufgaben für Projektführungen. Agiles Mindset, SCRUM, VUCA-Welt und andere moderne Begriffe aus der agilen Welt. fließen ebenfalls mit ein. Die verschiedenen Führungsaufgaben wie z.B. Kommunikation werden angeschnitten, wie auch die Persönlichkeitsaspekte verschiedener Führungscharaktere. Wer vertiefen möchte. findet im Anschluss Möglichkeiten, einzelne Contentletter zu bestellen.

Projektführung und Linienführung in Unternehmen etablieren

Beide Führungssysteme Führen Menschen und in der Realität wird schon dieser Ansatz heftig diskutiert. Projektführung leitet, führt und managet zeitlich begrenzte Unternehmungen (Projekte, Experimente oder Schnellboote). Linienführung macht dasselbe aus der Hierarchie heraus für Routineaufgaben, die sich regelmäßig und dauerhaft wiederholen oder für größtenteils vorhersehbare Sonderaufgaben. Beide Führungssysteme bestehen in den meisten Unternehmen oder anderen Organisationen, um auf den gefühlt schnelleren Wandel in der VUKA-Welt oder um auf den digitalen und agilen Transformationsdruck in der für das Unternehmen relevanten Umwelt zu reagieren. Die beschriebenen Lösungen und Engpässe aus den Perspektiven Ressourcen, Struktur, Sinn / Ziele, Kultur, Beziehungen und Persönlichkeit mit Fokus auf die Projekte inspirieren sie hoffentlich.

Ebene 6 – Persönlichkeit der Projektführung und Linienführung

Die Persönlichkeit wird unter verschiedenen Aspekten und Modellen betrachtet. So eröffnen sich Dir in den Rubriken „Erfahrungen und Intuition“, „Inneres Team“ und „persönliche Homebase“ Erkenntnismöglichkeiten über Dein derzeitiges oder zukünftiges persönliches Ausfüllen Deiner Führungsrolle.

Ebene 5 – Beziehungen der Projektführung und Linienführung

Teamentwicklung ist ein Aspekt der Personalentwicklung und gleichzeitig ein kontinuierlicher Prozess innerhalb von Teams, der durch Projekt- und Linienführungen beeinflusst wird. Teamentwicklung dient dem Aufbau und erhalt von persönlicher Bindung und zeigt sich in der Beziehungen aufgrund der vorhandenen Bindung. Bindungen betreffen jedoch nicht zu das Team, sondern werden auch in den Stakeholder- und Kundenbeziehungen sichtbar.

Ebene 4 – Kultur der Projektführung und Linienführung

Die Kultur wird mit den drei Aspekten Menschen, Ethik und Kommunikation beleuchtet. Kommunikation dient zum Stillen der psychologischen Stimulus- und Strokehunger. Diese Hungerarten werden an Beispielen erläutert. Die SCRUM-Ethik, der Upstalsboomer Weg und Management-by-Ansätze fließen mit ein, um die Veränderung in der Einstellung zur Kultur plastischer und praxisnah erfahrbar zu machen.

Ebene 3 – Ziele und Sinn der Projektführung und Linienführung

Ziele gibt es in unterschiedlichen Detailierungsgraden von der Vision bis zu den Handlungszielen und deren Umsetzung. Ziele dienen der Orientierung und dem Controlling, wohingegen der Sinn wichtig für die (Eigen-)Motivation und die Außenwirkung ist. Sinn umfasst neben Zweck und Nutzen auch die Mission, berührt somit die Ethik und andere kulturelle Aspekte, sowie die persönlichen Einstellungen von Projektführungen und Linienführungen. Sinn schließt Visionen und Ziele ein und sorgt für Orientierung, wenn konkretere Visionen und Ziele noch unbekannt sind.

Ebene 2 – Strukturen der Projektführung und Linienführung

Die Mutterorganisation gibt Projektführung und Linienführung eine jeweils eigene Struktur vor. Diese Struktur besteht aus verschiedenen Elementen der Aufbau- und Ablauforganisation. Auf den ersten Augenschein gibt es hier die meisten Konfliktpotentiale, was aus meiner Sicht daran liegt, dass die anderen nachfolgenden Ebenen und der psychologische Strukturhunger außer acht gelassen werden.