Agile, digitale Transformation in der VUKA-Welt

Es gibt verschiedene Ausgangspunkte für den Aufbruch in die agile, digitale Transformation. Ein wesentlicher Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass die Welt immer komplizierter – gar komplexer wahrgenommen wird. Die Weltsicht der Menschen ändert sich durch die Digitalisierung und Vernetzung via sozialer Medien und Internet. Für diese neue Welt etablierte sich der Begriff VUCA-Welt. Im Blog sind weitergehende Literatur und eine Erläuterung zu finden.

VUCA (engl.) bzw. VUKA ist einerseits mit Angst, Unsicherheit oder Vorbehalten und andererseits mit Freude, Begeisterung und Spannung auf Neues besetzt. Es gibt Sonnenschein und Regen, wie das Bild der Segelregatta so schön zeigt. Die anfängliche Haltung zu VUKA entspricht den individuellen Mustern, die Prof. Peter Kruse so schön in seinem Video „Wie reagieren Menschen auf wachsende Komplexität?“ (YouTube 5:12 min.) erläutert.

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Kollektive Intuition für die agile, digitale Transformation

Kollektive Intuition“ ist nach Prof. Peter Kruse die große Begabung der Menschen, um mit der VUKA-Welt umzugehen. Agile Methoden wie Scrum oder Effectuation nutzen diese Begabung in den Prozessen oder Tools. Scrum als Projektmanagementmethode wurde 2001 veröffentlicht, ebenso wie Effectuation aus Entrepreneurship-Forschung.

5 Weltsichten nach dem Buch „Reinventing Organizations" auf die agile, digitale Transformation

Scrum legt in seiner Ethik den Fokus auf gleichwertige Menschen – Individuen – in Teams, die eine agile Haltung / ein agiles Mindset leben und verkörpern. Die Verbindung zwischen dem Fokus „Mensch und Haltung” wird in dem Buch „Reinventing Organizations” von Federic Laloux deutlich, welches wichtiger Bestandteil der postmodernenevolutionären Entfaltung ist. Das Buch stellt sehr schön die Entwicklung von der impulsiven Weltsichtüber die traditionelle, konformistische Weltsicht, die moderne, leistungsorientierte Weltsicht und die postmoderne, pluralistische Weltsicht bis zur sich noch entwickelnden evolutionären Weltsicht dar. Das Problem ist, dass auch heute alle 5 Weltsichten anzutreffen sind und nicht nur die beiden letzten Weltsichten. Die Weltsicht eines Menschen entsteht nach Prof. Dr. Gerald Hüther aus seinen Erfahrungen (Video: Gelassenheit hilft: Anregungen für Gehirnbenutzer 41:58 min. YouTube). Eine Haltung setzt sich zusammen aus Welt- und Menschensichten, die aufgrund der gemachten, prägenden Erfahrungen in verschiedenen Situationen und Beziehungen unterschiedlich zum Ausdruck kommen. Dies liegt unter anderem an Erziehung und Sozialisation, die die bisher entwickelte Haltung eines Menschen beeinflussen. Auch wenn die Wurzeln der postmodernen, pluralistischen Weltsicht schon 6 Jahrzehnte in der Vergangenheit liegen und beispielweise mit „Ben & Jerrys” früh gelebt wurden, verfügt der Großteil der Menschheit über einen kleinern Erfahrungsschatz mit dieser Weltsicht oder der sich aktuell entwickelnden evolutionären Weltsicht.

Für erste Eindrücke und Erfahrungen zeige ich Ihnen populäre Beispiele aus Deutschland. Der „Upstalsboom Weg” und der Kinofilm „Die stille Revolution“ zeigen die Bedeutung der postmodernen Bewegung in Deutschland zu der aber auch Unternehmen wie SAP oder dm gehören. Sie können hier Eindrücke mit Filmen und Videos sammeln:

  1. Kinofilm „Die Stille Revolution”
  2. Der Upstalsboom – Weg YouTube
  3. „Musterbrecher – Der Film”
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Der Upstalsboom - Weg (YouTube)